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Offiziell

Die Schweizer Lebensmittelpyramide ist die einzige offiziell anerkannte Lebensmittelpyramide in der Schweiz.

Die Schweizer Lebensmittelpyramide

Lebensmittelpyramide

Die Schweizer Lebensmittelpyramide stellt die Empfehlungen einer ausgewogenen Ernährung für gesunde Erwachsene dar. Sie veranschaulicht auf einfache und verständliche Weise, wie viel es von welchen Lebensmitteln braucht.

Die erste Lebensmittelpyramide in der Geschichte der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE wurde 1998 von der damaligen Schweizerischen Vereinigung für Ernährung SVE, der Vorgänger-Organisation der heutigen SGE, herausgegeben. Sie entstand in Anlehnung an die amerikanische Lebensmittelpyramide des United States Department of Agriculture (USDA) von 1992.

Um neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und veränderten gestalterischen Ansprüchen Rechnung zu tragen, wurden die Lebensmittelpyramide und deren Empfehlungen bisher zweimal aktualisiert. 2005 wurde die „SGE-Lebensmittelpyramide“ und 2011 die „Schweizer Lebensmittelpyramide“ veröffentlicht.

Gemeinsame Herausgeber der im 2011 veröffentlichten Schweizer Lebensmittelpyramide sind die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE und das Bundesamt für Gesundheit BAG.

Zielgruppe der Schweizer Lebensmittelpyramide sind gesunde Erwachsene (19- bis 65-Jährige) mit einem Energiebedarf von 7.4-10.6 MJ/Tag bzw. 1800-2500 kcal/Tag.

Ernährungsempfehlungen für Menschen mit spezifischen Bedürfnissen (z.B. Schwangere, Leistungssportler, Vegetarier) lassen sich nur zum Teil durch diese Pyramide darstellen.

Neue Empfehlungen seit Dezember 2011

Tellermodell

Die Details zu der Lebensmittelpyramide und dem Lebensmittelteller finden Sie auf der Homepage der sge (Schweizerische Gesellschaft für Ernährung).

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung

Erfreulicherweise hat sich die offizielle Empfehlung in der neuen Version unseren Empfehlungen noch mehr angenähert.

Einige Punkte wie zum Beispiel, ob Milch ein Kalzium-Lieferant ist, sehen wir differenzierter. Wir verweisen auf die Literatur, hauptsächlich auf das Buch "Das Geheimnis gesunder Ernährung" [Lit15], welches die pflanzlichen Kalzium-Quellen als weniger kontrovers einstuft.

Vor allem legen wir mehr Wert darauf, dass der basische Anteil der Ernährung 70-80% beträgt. Eine pflanzenbetonte Kost unterstützt dies auf eine einfache Weise.