Antioxidantien
Was sind Antioxidantien?
Als Nebenprodukte des Zellstoffwechsels, aber auch durch UV-Strahlen, Nikotin, chemische Gifte, Stress und Übersäuerung, entstehen agressive Sauerstoff-Moleküle (sog. freie Radikale), welche Schäden an Zellbestandteilen anrichten. Reparaturmechanismen der DNS und Antioxidantien sorgen dafür, dass sich die zellschädigende Wirkung in Grenzen halten. Mit zunehmenden Alter können freie Radikale nicht mehr so effektiv bekämpft werden. [Lit15]
Antioxidantien sind also Oxidationshemmer und kommen häufig in der Natur vor. Das bekannteste Beispiel ist wohl Vitamin C.
Von besonderem Interesse der Wissenschaft sind heute die Mikronährstoffe (sekundären Pflanzenstoffe), welche antioxidativ wirken.
Allen sekundären Pflanzeninhaltstoffe ist im Unterschied zu den klassischen Vitaminen eines gemeinsam: Sie haben eine mehrfach höhere antioxidative und antiinflammatorische Wirkung und sind grossteils hitzestabil. Die Wirkung eines Polyphenols in einem Olivenöl ist 50-mal stärker in seiner antioxidativen Wirkung als Vitamin C. [Lit3]
Gegen freie Radikale sind Lebensmittel, die antioxidativ wirken ein wirksames Mittel. Radikalfänger finden sich in Obst- und Gemüsesorten, in der Haut von Früchten und in Tee. Reich an Antioxidantien sind vor allem auch Beeren aller Art oder dunkles Blattgemüse wie Spinat. Aber auch Tomaten, Oliven, Broccoli und Kürbis enthalten Schutzwirkung. [Lit3]
Fischreiche Nahrung (auch Lebertran Kapseln), Soja mit den hoch effizienten Isoflavone, Tomaten, Weintrauben, Maulbeeren, Oliven (auch Olivenöl) und Nüsse sind weitere Beispiele für antioxidativ wirkende Lebensmittel.
