Die Hirse ist das mineralstoffreichste Getreide der Erde. Unsere Braunhirse wird vom Schweizer Bio-Knospe Bauer angebaut. Bei der Braunhirse handelt sich um eine Wildform. Die Braunhirse wird sorgfältig zentrophan zu einem feinem Mehl gemahlen.
Die Ur- oder Braun-Hirse wird nicht geschält. Die meisten Mineralstoffe und Spurenelemente haften an den äusseren Randschichten. Diese werden normalerweise durch den Schälvorgang dezimiert.
Da die Braun-Hirse mit der Schale in der der Zentrophan-Getreidemühle* gemahlen wird, sind alle Vitalstoffe in der gemahlenen Braun-Hirse enthalten.
Ungekocht werden die Nährstoffe der Braun-Hirse wesentlich leichter vom Körper aufgenommen als in der gekochten Form.
Sie können das Hirse-Mehl ins Müesli oder in Flüssigkeiten wie frisch gepresster Obst- oder Gemüsesaft geben. Auch Suppen oder Joghurt eignen sich sehr gut.
Kieselsäure und Mineralien
Die Braunhirse enthält Kieselsäure, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. An der Braunhirse wird vor allem die Kieselsäure geschätzt, welche den Aufbau des Bindegewebes, das Wachstum von Haaren und Nägeln und die Feuchtigkeitsaufnahme der Haut unterstützten soll. Ausserdem ist die Kieselsäure für die Knochenbildung von Bedeutung. Osteoporotische, brüchige Knochen enthalten weniger Kieselsäure. Mit dem Alter nimmt der Kieselsäuregehalt im Körper ab und muss vermehrt mit der Nahrung zugeführt werden.
Siliziumdioxid ist eine chemische Verbindung der Elemente Sauerstoff und Silizium. In Verbindung mit Wasser nennt man Siliziumdioxid auch Kieselsäure.
Was bedeutet zentrophan?
Die Zentrophan-Getreidemühle nach Ing. Wilhelm Schulte (1906-1997) ist eine Weiterentwicklung der althergebrachten Mahltechnik, wobei sich nicht mehr der Mahlstein, sondern das Mahlgut (=Getreide) bewegt.
Das Korn wird über einen Trichter in den Mittelpunkt der Zentrophan-Mühle geleitet. Hier nimmt ein Luftstrom das Korn auf und bläst es an den Innenrand des stehenden Naturmahlsteins aus Basaltlava. Durch das Schleifen am Naturmahlstein löst sich das Korn in feinste Mehlteilchen auf. Der ständig kreisende Luftstrom nimmt den feinen Mehlstaub auf und transportiert diesen zum Mehlauswurf.
Das Arbeitsprinzip bewirkt eine staubfreie Vermahlung auch der Gewebeschichten des Getreidekorns. Das Ergebnis ist ein helles, lockeres Mehl. Auffallend ist der niedrige Wassergehalt, bedingt durch den hohen Trocknungseffekt der starken Belüftung während der Vermahlung. Die Haltbarkeit erhöht sich gegenüber konventionellem Vollkornmehl durch Levitierung im Luftsack (Rechtsdrehung nach oben).
